Biotop – und Artenschutzmaßnahmen an der Alten Kläranlage in Uelsen
Akteure
Samtgemeinde Uelsen mit ihren Kooperationspartnern
  • dem Verein der Vogelliebhaber Niedergrafschaft,
  • dem BUND Kreisgruppe Grafschaft Bentheim und
  • der Naturschutz-AG der Realschule Bad Bentheim.

Internetseiten:

Kurze Projektvorstellung
Begonnen hat es damit, dass die Samtgemeinde Uelsen dem Verein der Vogelliebhaber in Form einer Patenschaft eine an die Alte Kläranlage in Uelsen angrenzende etwa 3.500 qm große Fläche zur naturgemäßen Gestaltung zur Verfügung gestellt hat. Diese Fläche wurde später um ein 10.000 qm großes Feuchtgebiet mit Hochstauden und altem Erlenbestand ergänzt und nach ökologischen Aspekten entwickelt.

Maßnahmen
Weitere Maßnahmen, die dann auch zusammen mit dem BUND und der Realschule umgesetzt wurden waren, dass
  • gemeinsam ein Wildbienenstand errichtet wurde, um Wildbienen bekannter zu machen und auf deren große Bedeutung innerhalb des Naturhaushalts hinzuweisen,

    SG Uelsen - Der fertiggestellte Wildbienenstand

    Der fertiggestellte Wildbienenstand


  • Schüler und Schülerinnen der Natur-AG der Realschule Bad Bentheim Nisthilfen für Höhlenbrüter gefertigt und aufgehängt haben,

    SG Uelsen - Bau von Nisthilfen durch die Mitglieder der Naturschutz-AG

    Bau von Nisthilfen durch die Mitglieder der Naturschutz-AG


  • eine Benjeshecke aufgeschichtet und Sommerquartiere für Fledermäuse aufgehängt wurden und

  • eine Informationstafel zum Biotop aufgestellt wurde.

    SG Uelsen - Informationstafel zum Biotop an der Alten Kläranlage

    Informationstafel zum Biotop an der Alten Kläranlage

Gefallen hat der Jury besonders ...
..., dass durch die Zusammenarbeit der 4 Kooperationspartner mit unterschiedlichen Kompetenzen besondere Naturschutzmaßnahmen und Umweltbildungsarbeiten in der Samtgemeinde Uelsen möglich wurden. Auch Jugendliche wurden für die praktische und theoretische Umweltarbeit begeistert. Die Arbeiten konnten mit geringen finanziellen Eigenmitteln und der Flächenzurverfügungstellung der Gemeinde als Patenschaft für die Kooperation realisiert werden.


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