Einleitung Starkregen
Schwere Unwetter verbunden mit Starkregenereignissen sind in den vergangenen Jahren und im Verlauf des Jahres 2016 häufiger aufgetreten. In Zukunft muss infolge des Klimawandels mit einer weiteren Zunahme von extremen Wetterereignissen wie Stürmen, Starkregen und Überschwemmungen gerechnet werden. Es wird immer wichtiger, das Bewusstsein für die Gefahren zu stärken, die Kommunen zu informieren und zu animieren, im Rahmen des Machbaren kommunal geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Starkregenereignisse, wie sie hier betrachtet werden, sind lokal begrenzte Regenereignisse mit großer Niederschlagsmenge und hoher Intensität. Meteorologen sprechen von Starkregen wenn binnen 5 Minuten mehr als 5 Liter Regen pro Quadratmeter oder aber binnen 60 Minuten mehr als 17 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, hierbei entspricht der Wert 1 l/h/m² dem Wert 1 mm/h und bezeichnet die Niederschlagsintensität. Bei solchen Ereignissen kann innerhalb von einer halben Stunde so viel Regen fallen, wie sonst in einem ganzen Monat. Insbesondere, wenn im Vorfeld flächendeckende Regenfälle vorausgegangen sind, so dass die Böden in den Einzugsgebieten weitgehend gesättigt sind, ist ein hoher Oberflächenabfluss für die nachfolgenden Niederschläge sehr wahrscheinlich.

Städte und Gemeinden können sich bei allgemeinem oder konkretem Beratungsbedarf bei den Themen Starkregen, Überflutung und Hochwasserschutz an die Ansprechpartner des Projektes Kommunalen InfoBörse Hochwasservorsorge bei der Kommunalen Umwelt-AktioN U.A.N. wenden.





Einleitung hib Starkregen; Quelle: Pixabay



   
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