Juni 2016: Gründung der Hochwasserpartnerschaft Hase
32 Städte, Samtgemeinden und Gemeinden schließen sich zur Hochwasserpartnerschaft Hase zusammen.

Im Mittelpunkt der Partnerschaft stehen die Hochwasservorsorge und das Hochwasserrisikomanagement. Beides kann sinnvollerweise nur von den verschiedenen Akteuren gemeinsam umgesetzt werden. In der Hochwasserpartnerschaft Hase sollen durch ein kooperatives und integratives Vorgehen Maßnahmen entwickelt werden, die eine Stadt oder Gemeinde alleine nicht gestalten könnte. Neben technischen Maßnahmen wird vorbeugender Hochwasserschutz und der Wasserrückhalt in der Fläche immer wichtiger, daher gewinnt auch die kommunale Zusammenarbeit an Bedeutung.

In Vorbereitung zur Hochwasserpartnerschaft Hase waren im Oktober 2015 alle Bürgermeister und Bürgermeisterinnen entlang der Hase im Rahmen einer Informationsveranstaltung eingeladen, um sich über die „Aufstellung einer gemeinsamen überregionalen Hochwasserschutzplanung für das Hasetal“ zu informieren. Im April und Mai 2016 fanden vier Regionalveranstaltungen zum Informationsaustausch im Einzugsgebiet der Hase statt (Melle, Meppen, Cloppenburg und Holdorf). Eingeladen waren alle Städte, Gemeinden und Samtgemeinden des Flusseinzugsgebiets der Hase sowie die Unteren Wasserbehörden, der NLWKN und Interessierte. Organisiert wurden die Veranstaltungen von der Kommunalen Umwelt-AktioN (U.A.N.), Hannover.

Die Hochwasserpartnerschaft Hase wird getragen von den Partnern, das sind die Kommunen im Einzugsgebiet der Hase sowie bei Interesse die Landkreise, Unterhaltungsverbände oder weitere Partner. Die Mitgliedschaft als Partner in der Hochwasserpartnerschaft Hase kommt durch Unterschrift einer Kooperationsvereinbarung zustande und ist für sich genommen mit keinen finanziellen Verpflichtungen verbunden. Alle Verträge mit finanziellen Verpflichtungen werden separat abgeschlossen.

Als erster Schritt ist die Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes für das Einzugsgebiet der Hase geplant (2016-2018), dafür wurden Fördermittel beantragt (gemäß der Förderrichtlinie Hochwasserschutz - FRL HWS vom 15.04.2016, VORIS 28200-) und jeder Partner hat sich bereit erklärt, einen Eigenanteil für die Erstellung des Hochwasserschutzkonzeptes zur Verfügung zu stellen.


HWP Hase - Infoveranstaltung

Foto: U.A.N. (2016)



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