Kommunale Handlungsmöglichkeiten beim Ausbau der Windenergienutzung
Als Träger genehmigungsrechtlicher Belange sind die Kommunen wichtige Akteure beim Ausbau der Windenergienutzung, insbesondere beim Repowering. Durch das Repowering können die Kommunen die Anzahl der Windenergieanlagen reduzieren und gleichzeitig die Erträge steigern. Das Repowering ermöglicht eine Optimierung der Standortsteuerung für neue Anlagen und damit eine Entlastung des Landschaftsbildes, was wiederum zur Akzeptanzsteigerung beitragen kann.

Zur Unterstützung der Kommunen bei dieser Entwicklung hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) 2008 ein Projekt zum Thema Repowering initiiert.

Repowering - Bild
Ziel dieses Projektes war die Erarbeitung eines Leitfadens, der den Planungsträgern in den Ländern und Kommunen Hinweise zur planungsrechtlichen Absicherung und Entwicklung eigener Repowering-Strategien aufzeigt. Darüber hinaus informiert der Leitfaden über anlagentechnische Fragen wie z.B. Lärm, Befeuerung, Erscheinungsbild, zur Wirtschaftlichkeit und Gewerbesteuer, zur Akzeptanz sowie zu Naturschutzbelangen.

Zur Erörterung der vorläufigen Inhalte fand im Juni 2009 in Bremen eine Fachkonferenz für Kommunen, Behörden und andere Akteure statt. Nähere Informationen zur Konferenz sowie Bilder und Präsentationen finden Sie hier.

Den Leitfaden (2009) finden Sie nachfolgend als PDF zum Download.

Dateianhang: 'PDF'-Datei herunterladen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt. (Repowering von Windenergieanlagen –
Kommunale Handlungsmöglichkeiten (2009) (5,4 MB)) Repowering von Windenergieanlagen – Kommunale Handlungsmöglichkeiten (2009) (5,4 MB)


Um den Kommunen darüber hinaus eine Anlaufstelle zum Repowering bzw. allen Fragen der Windenergienutzung zu bieten, wurde ab Januar 2010 die Repowering-InfoBörse bei der U.A.N. eingerichtet.

Die Repowering-InfoBörse unterstützte als Informations- und Beratungsstelle bundesweit Kommunen rund um das Thema Repowering und die Nutzung der Windenergie allgemein. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) über die Projektdauer von dreieinhalb Jahren gefördert und bis Juni 2013 von der Kommunalen Umwelt-AktioN U.A.N. in Kooperation mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) durchgeführt.

Als wesentliche Arbeitsergebnisse stehen Ihnen folgende Dokumentationen zur Verfügung:

Dateianhang: 'PDF'-Datei herunterladen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt. (Wind ist (Mehr-)wert! - Erfahrungsberichte zur kommunalen Wertschöpfung durch Windenergienutzung (2013) (675 KB)) Wind ist (Mehr-)wert! - Erfahrungsberichte zur kommunalen Wertschöpfung durch Windenergienutzung (2013) (675 KB)



Dateianhang: 'PDF'-Datei herunterladen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt. (Das Repoweringvorhaben in der Gemeinde Wangerland - Beispiel eines Beteiligungsmodells (2013) (2,1 MB)
) Das Repoweringvorhaben in der Gemeinde Wangerland - Beispiel eines Beteiligungsmodells (2013) (2,1 MB)



Dateianhang: 'PDF'-Datei herunterladen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt. (Qualitative Analyse der Hemmnisse des Repowering von Windenergieanlagen (2012) (1,37 MB)
) Qualitative Analyse der Hemmnisse des Repowering von Windenergieanlagen (2012) (1,37 MB)


und als Neuauflage des Leitfadens aus 2009 bzw. Arbeitszusammenfassung des Projektes Repowering-InfoBörse mit dem Schwerpunkt Planungsrecht:

Dateianhang: 'PDF'-Datei herunterladen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt. (Kommunale Handlungsmöglichkeiten beim Ausbau der Windenergie
– unter besonderer Berücksichtigung des Repowering (2012) (4,5 MB)) Kommunale Handlungsmöglichkeiten beim Ausbau der Windenergie – unter besonderer Berücksichtigung des Repowering (2012) (4,5 MB)


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