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Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland ist Sieger beim Wettbewerb „Menschen und Umwelt“
Auf der Klimaschutzkonferenz des DStGB am 14.03.2017 in Bonn zeichnete Dr. Marco Trips, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung IntEF-U.A.N. und Präsident des NSGB, den Sieger des Wettbewerbs „Menschen und Umwelt“, die Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland, aus und überreichte die eigens für den Wettbewerb vom Designer Rüdiger Tamm und der Silberschmiedin Maike Dahl gestaltete Trophäe.


Preisträger des Wettbewerbs „Menschen und Umwelt

Preisträger des Wettbewerbs „Menschen und Umwelt" der Stiftung IntEF-U.A.N. gemeinsam mit Dr. Marco Trips (v. l. Maike Hoberg, Projektleiterin*; Bernhard van der Ahe, 1. Vorsitzender*; Dr. Marco Trips, IntEF-U.A.N / NSGB; Heribert Kleene, 2. Vorsitzender*; Ludger Pott, Geschäftsführer*; *Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland)



Die eigens für den Wettbewerb vom Designer Rüdiger Tamm und der Silberschmiedin Maike Dahl gestaltete Trophäe. (Foto: Thomas Langreder)

Die eigens für den Wettbewerb vom Designer Rüdiger Tamm und der Silberschmiedin Maike Dahl gestaltete Trophäe. (Foto: Thomas Langreder)


„Insbesondere die Unterschiedlichkeit von Maßnahmen, mit der die Naturschutzstiftung zusammen mit ihren regionalen Kooperationspartnern die biologische Vielfalt in der Region fördert und bei den Menschen das Bewusstsein und die Wertschätzung für die Umwelt weckt, haben die Jury überzeugt“, so Dr. Trips. Der Maßnahmenkanon reicht von der Neuanlage von Sandlebensräumen über Gewässerrenaturierungen bis zur Durchführung eines poetry slam.

„Erfolgsfaktoren bei diesem Kooperations- und Hotspotprojekt „Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand“ sind das gemeinsame Handanlegen bei der Maßnahmenumsetzung und besonders das Miteinander auf Augenhöhe“, weiß Projektleiterin Maike Hoberg zu berichten. „So entstehen eine Identifikation mit den Naturschutzmaßnahmen und ein Bewusstsein und Verständnis für den Naturschutz in der Region.“

Drei weitere Wettbewerbsteilnehmer wurden ebenfalls für ihre hervorragende Kooperationsarbeit von Dr. Marco Trips mit einer Urkunde geehrt.


Weitere Preisträger des Wettbewerbs „Menschen und Umwelt“
(v. l.: Betina Kuechenhoff, Stadt Köln; Sindy Bublitz, Heinz Sielmann Stiftung;	Helga und Werner Busse, Verein der Vogelliebhaber Niedergrafschaft; Dr. Katrin Flasche, IntEf-U.A.N.)

Weitere Preisträger des Wettbewerbs „Menschen und Umwelt“ (v. l.: Betina Kuechenhoff, Stadt Köln; Sindy Bublitz, Heinz Sielmann Stiftung; Helga und Werner Busse, Verein der Vogelliebhaber Niedergrafschaft; Dr. Katrin Flasche, IntEf-U.A.N.)


Dies sind das Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln und ihre Kooperationspartner der NABU Stadtverband, die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, das Institut für Biologiedidaktik, die AG Zoologischer Garten Köln, der BUND Kreisgruppe Köln e.V. und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald mit ihrem Kooperationsprojekt „Ganz Köln im Spatzenfieber – Der Spatz als Botschafter für mehr Natur und Artenvielfalt in der Stadt“.

Um auf den Rückgang der Biodiversität aufmerksam zu machen und dem Rückgang der Arten entgegenzuwirken, wurde in Köln ein umfangreiches Projekt zum Haussperling entwickelt. Ziel des Projektes war es, die städtische Bevölkerung anhand der „Leitart“ Spatz wieder mehr an Naturaspekte heranzuführen. Gleichzeitig wurden unter Beteiligung der Menschen vor Ort naturnahe Strukturen geschaffen, die einerseits zur Erhöhung der Biodiversität beitragen, aber auch die Natur im unmittelbaren Umfeld erlebbar machen.

Als weiterer Wettbewerbsteilnehmer wurde die Heinz Sielmann Stiftung mit ihren zahlreichen kommunalen Kooperationspartnern im Bodenseekreis und im Landkreis Konstanz für ihr Kooperationsprojekt „Jeder Gemeinde ihr Biotop! Sielmanns Biotopverbund Bodensee“ ausgezeichnet.

Die Heinz Sielmann Stiftung hat bereits 2004 den Biotopverbund Bodensee mit dem Ziel eingerichtet, die Biologische Vielfalt am Bodensee zu fördern. Unter dem Leitsatz „Jeder Gemeinde ihr Biotop!“ entstand und entsteht parallel zu den Ortschaften ein Netz aus hochwertigen Lebensräumen für Tiere und Pflanzen.

Die dritte Auszeichnung ging an die Samtgemeinde Uelsen mit ihren Kooperationspartnern, dem Verein der Vogelliebhaber Niedergrafschaft, dem BUND Kreisgruppe Grafschaft Bentheim, der Naturschutz-AG der Realschule Bad Bentheim mit ihrem Projekt „Biotop – und Artenschutzmaßnahmen an der Alten Kläranlage in Uelsen“.

Der Jury hat an diesem Projekt gefallen, dass durch die Zusammenarbeit der 4 Kooperationspartner mit unterschiedlichen Kompetenzen besondere Naturschutzmaßnahmen und Umweltbildungsarbeiten in der Samtgemeinde Uelsen möglich wurden. Auch Jugendliche wurden für die praktische und theoretische Umweltarbeit begeistert. Die Arbeiten konnten mit geringen finanziellen Eigenmitteln und der Flächenzurverfügungstellung der Gemeinde als Patenschaft für die Kooperation realisiert werden

Die Stiftung IntEF-U.A.N. gratuliert allen an den Kooperationsprojekten Beteiligten zu Ihrer erfolgreichen Arbeit und wünscht sich, dass diese ausgezeichneten erfolgreichen kooperativen und integrativen Vorgehensweisen viele Nachahmer finden.